Wirbelsturm Lolita
April 30, 2008
Dieter E. Zimmer:
Wirbelsturm Lolita – Auskünfte zu einem epochalen Roman
erscheint im September 2008
aus der Verlagsankündigung:
Vladimir Nabokovs „Lolita“ hat 1958 nicht nur in Amerika einen Wirbel ausgelöst der Roman hat seither nichts von seiner Frische verloren und ist längst zu einem modernen Klassiker avanciert. Dieses Buch bietet nicht die tausendste Lolita-Interpretation, wartet nicht mit Phantasien über eine Phantasiegestalt auf. Vielmehr untersucht es den Roman in diversen Beziehungen zur realen Welt. Es schildert den hindernisreichen Weg zu seiner Akzeptanz. Es vollzieht Lolitas Reisen quer durch Amerika nach und identifiziert zum ersten Mal alle ihre Stationen. Es verfolgt den Schimpansen im Pariser Zoo, dessen Käfigzeichnungen Nabokov den schöpferischen Funken lieferten. Es skizziert die Geschichte der deutschen Übersetzung. Es fragt, mit welchem Recht „Lolita“ als Liebesroman gilt. Und es drückt sich nicht um eine Diskussion von Humberts Leidenschaft für das zwölfjährige Mädchen, die er, der Wortgewandte, kein einziges Mal beim Namen nennt: Pädophilie. Dieter E. Zimmer hat 1959 zum ersten Mal über „Lolita“ geschrieben, später den Anmerkungsteil verfasst und die deutsche Übersetzung bearbeitet.
Lolita-Links
April 20, 2008
- Marcel Reich-Ranicki bezeichnet „Lolita“ in der FAZ-Serie „Fragen Sie Reich-Ranicki“ als virtuose Parodie des klassischen erotischen Romans.
- „Nymphe mit Trauerschleppe“ – Ist Vladimir Nabokovs «Lolita» aktueller denn je? fragte die Neue Zürcher Zeitung 2005.
- „Mythos Lolita“ Beiträge der 3Sat Sendung Kulturzeit extra zum 50. Geburtstag des Romans 2005
