Alexis Sorbas

April 20, 2008

Fichtenkränzlerin C. H. möchte demnächst am liebsten Alexis Sorbas lesen weil

“es ein großartiges buch ist. und ich nach dieser aufreibenden, selbstzerstörerischen und vor allem distanzierten, negativen rudelhaltung mich nach etwas sehne, was schön ist, lebensbejahend und nach gemeinschaft strebt – irgendwie.
es ist eine geschichte über eine männerfreundschaft zwischen sehr unterschiedlichen menschen und damit zwei sehr unterschiedlichen lebensweisen. es geht um kreta, dorfgemeinschaft, krieg im hintergrund, orthodoxen christen, buddhismus, sex. geile charaktere und oliven. es ist intelligent, scheiße witzig und man fühlt sich danach wie der frische frühling – bereit das leben aufzunehmen und alles zu tun worauf man nur ansatzweise bock hat (das steht natürlich zur diskussion frei). also eine extrem gegensätzliche auseinandersetzung mit dem thema individualismus, ganz anders, als es bei nabokov der fall ist. außerdem finde ich krasse gegensätze am brauchbarsten – und das wäre einer. auch der sprache wegen – es ist sehr viel einfacher geschrieben, was einerseits nabokovs gefeiltes schwergewicht unterstreicht, aber gleichzeitig das niveau hält.”

Darauf erst mal einen Metaxa…

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